++ Heute: Karin Walter-Mommerts Pearl Kayz mit Björn Goop in Färjestad (20:30 Uhr) ++ ++ Jägersro: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant Echnaton Face (v. Ready Cash) verliert mit Adrian Kolgjini nach längerer Führung in der Entscheidung das Geläuf - Pour Mea Double (Markus Waldmüller) 3. in 1:13,8/2140 Meter - Sunrise (Dante Kolgjini) 4. in 1:11,7/1640 Meter - Gustav Simoni (Joakim Lövgren) beim Saisoneinstand 1. in 1:11,4/1640 Meter - Stall Adamas' Under Armour (Joakim Lövgren) 1. in 1:13,5/2140 Meter ++ ++ Örebro: Vierter Saisonerfolg in Schweden von Sahara E Type für die Besitzergemeinschaft Moschner/Schröder in 1:14,4/2100 Meter - Oskar Andersson für Trainerin Sybille Tinter ferner mit Stall Gesveas Hidalgo Simoni 4. in 1:12,9/2100 Meter, mit Monticello für Wilhelm Bruns und Sven Kleinmiddeldorf 4. in 1:15,6/2100 Meter ++ ++ Mönchengladbach: Julia Holzschuh gewinnt beide PMU-Amateurfahren - Drei Treffer für Stall Nimczyk ++ ++ Samstag: Das erste TCT-Satellitenrennen der Saison für Dreijährige mit Stall M.S. Diamantens Blizzard Diamant (Jim Veldman) und Gestüt Buchenhofs Aurelio (Dion Tesselaar) - Im Rahmen Stall Long Islands Werner mit Jaap van Rijn über die Meile - Vier Qualis mit 27 Teilnehmern, u.a. Breeders-Crown-Sieger Fragolino Rosso mit Paul Hagoort - Beginn 18:15 Uhr - Samstag: Alexander van Dijks Jimmy Ferro BR (Benjamin Rochard) im Prix Kerjacques (Gruppe II/120.000 Euro) in Paris vor seiner bislang schwersten Aufgabe - Als Gegner warten Etonnant, Hooker Berry, Emeraude de Bais, Hussard du Landret und Joumba de Guez - Startzeit 14:55 Uhr ++ ++ Samstag: Acht Rennen in Straubing ab 13:00 Uhr - Fünf Jackpots werden ausgespielt - Samstag: V75 in Bollnäs mit dem Saisondebüt von Schedens Traber des Jahres Borups Victory ++ ++ Sonntag: Das Vierjährigen-Rennen I und der 2. Lauf zur Silber-Serie in Berlin-Mariendorf - Neun Prüfungen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Gran Premio Costa Azzurra (220.000 Euro) in Turin - Zwölf Italiener, davon fünf aus dem Gocciadoro-Quartier, gegen den Franzosen Idéal San Leandro ++
Dirk Frahm wird 70
01. September 2021

Nur wenige Wochen nach dem 100-jährigen Gestütsjubiläum gibt es auf dem Helenenhof erneut einen Grund zu feiern. Dirk Frahm, der die mit 14 Championaten erfolgreichste deutsche Traberzuchtstätte jahrzehntelang führte, begeht am Donnerstag dieser Woche sein 70. Wiegenfest.

Dabei war der Jubilar nie ausschließlich Züchter. Ende der 1960er Jahre, als noch sein Vater Bernhard Frahm auf dem Hof das Sagen hatte, begann der junge Dirk eine Berufsfahrer-Lehre bei Trainer Hans Lehmkuhl in Hamburg. Danach volontierte er einige Monate bei Eddy Freundt in Gelsenkirchen sowie bei Pierre-Désiré Allaire in Vincennes und Boucé (Normandie).

Frahm Dirk erster Sieg

Am 1. Mai 1969 erzielte Dirk Frahm mit dem Bibijunge-Sohn Brochterbecker in Hamburg-Bahrenfeld seinen ersten Sieg (Foto links). Zu seinen größten Erfolgen als Fahrer zählen der Zuchtrenn-Triumph mit Rio Negro im Hamburger Pokal 1972 in Farmsen, der Derbyvorlaufsieg im Jahre 1981 mit Break sowie der zweite Platz mit jenem Hengst im St. Leger hinter Siegel.

1973 hatte sich Dirk Frahm als Trainer selbstständig gemacht, doch ein Augenleiden zwang ihn 1991, zumindest seine Fahrerlaufbahn vorzeitig zu beenden. Dennoch stehen 231 Sulkyerfolge zu Buche.

Frahm Dirk Derby-VL-1. Break

Derbyvorlauf-Sieg mit Break vor Mazo

Die Verantwortung auf dem Gestüt Helenenhof hat Dirk Frahm mittlerweile in die Hände seines Sohnes Arne (35) gelegt, den er allerdings nach Kräften mit Rat und Tat unterstützt. Nach dem Studium zum Betriebsagrarwirt und einer Ausbildung zum anerkannten Besamungswart, Fachrichtung Pferd, in Warendorf hat Arne Frahm die historische Anlage unterdessen zu einer modernen EU-Besamungsstation ausgebaut.

Frahm Dirk mit Broadwell1

Broadwell deckt auf dem Helenenhof

Dass der Name Frahm in Deutschland nach wie vor für Qualität bürgt, zeigte sich erst unlängst bei der Derby-Auktion in Berlin. Die fünf Jährlinge vom Helenenhof fanden großen Zuspruch unter den Bietern und erzielten einen stolzen Durchschnittspreis von fast 25.000 Euro.

Obwohl er es sich erlauben könnte, mag Dirk Frahm die Füße noch lange nicht hochlegen. Mit großem Engagement kümmert er sich seit einigen Jahren um den Aufbau der „Hall of Fame“, deren Förderverein er vorsitzt.

Dirk Frahm sammelt (und hortet) Exponate für die Ruhmeshalle des deutschen Trabrennsports, die – so ist es sein großer Wunsch – auf der geplanten Doppelrennbahn in Hamburg-Horn entstehen soll, um das „Kulturgut deutscher Trabrennsport“ im Gedankengut der Bevölkerung zu erhalten.

Nicht nur für dieses ambitionierte Projekt wünschen wir Dirk Frahm zum 70. noch viele Jahre Kraft, Energie und beste Gesundheit.

Dirk Frahm 70